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LächelnBearbeiten

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Koreaner neigen dazu in peinlichen Situationen zu lächeln. Dies ist eine typische Reaktion auf eine unangenehme Lage, in der sie sich befinden. Beispiele für eine solche Situation:

  • Jemand wird in der Öffentlichkeit kritisiert 
  • Ein älterer Herr ,der der englischen Sprache nicht mächtig ist aber gezwungen ist englisch zu sprechen
  • .....

In solchen Situationen kann es häufig passieren das die die Koreaner ein ,aus anderen Augen unangemessenes, peinliches und verlegenes Lächeln aufsetzten um die peinliche Situation zu überspielen. Mit der freundlichen Mimik wird versucht die Spannung aus der Situation zu nehmen und die Anderen milder zu stimmen. Das freche oder verlegen Lächeln kann von den Koreanern auch als Beleidigung gewertet werden und würde für deinen Gegenber bedeuten das du denkst er wäre doof. Trotzdem heißt das natürlich nicht das Koreaner nie lächeln oder lachen wenn sich glücklich bw. fröhlich sind ,oder etwas witzig finden.



Schlafen Bearbeiten

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Ständig und überall sieht man die Koreaner ein Nickerchen machen, während Besprechungen oder Trainings, in Bussen oder der U-Bahn, in öffentlichen Bibliotheken oder auch im Büro. Um dieses Phänomen zu verstehen muss man sich die Lebensweise und Sozialisierung der Koreaner vor Augen halten. Sie haben einen extrem langen und anstrengenden Tag. Schon während der Schulzeit bekommen sie zu wenig Schlaf ,da sie viele Stunden in der Schule , in den Nachhilfestunden und letztendlich auch Zuhause mit Lernen verbringen müssen. Auch im Berufsleben setzt sich dies fort. Koreaner haben teilweise sehr langen Arbeitszeiten. Sie verbringen viele Stunden auf der Arbeit .z.b. im Büro. Das Leben in Korea ist allgemein sehr dynamisch und hektisch. Koreaner sind einer wahren Flut von unterschiedlichen Informationen und Reizen ausgesetzt. Ein Arbeitstag mit 12 bis 14 Stunden ist keine Seltenheit. Daher kämpfen die Koreaner meist gegen eine permanente Übermüdung an. Deshalb nutzen viele Koreaner die Fahrt in der U-Bahn oder im Bus um den verlorenen Schlaf nachzuholen. Häufig legen Angestellte nach dem Mittagessen ein kurzes Schläfchen am Schreibtisch ein. Allerdings ist es für die Koreaner normal das die Menschen die in Büros oder Firmas arbeiten auch andere Dinge tun dürfen als zu arbeiten z.b. Kurzschlafen,  mit Freunden oder der Familie telefonieren ,auch kleine Besorgungen bzw. Einkäufe sind während der Arbeit nicht verboten. Wer in Seoul in eine U-Bahn steigt, begreift schnell, dass er sich mitten in einer fortgeschrittenen Müdigkeitsgesellschaft befindet. Viele Koreaner, die einen Sitz ergattern, fallen sofort in einen kurzen Tiefschlaf. Die U-Bahn-Züge in Seoul gleichen Schlafwagen, in denen die Koreaner den fehlenden Schlaf nachzuholen scheinen. Überall und zu unterschiedlichsten Zeiten sieht man in Korea schlafende Menschen. Offenbar kämpfen die Koreaner gegen eine permanente Übermüdung an. Sehr viele Koreaner sind längst dem Burnout erlegen. 

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Die Jahresarbeitszeit der Koreaner beträgt 2193 Stunden, ca. 500 Stunden mehr als der OECD-Durchschnitt. Ein Modewort heißt "Saladent". Es ist zusammengesetzt aus salary (Gehalt) und student. Immer mehr Angestellte bilden sich weiter nach der getanen Arbeit, um sich auf dem sehr instabilen Arbeitsmarkt zu behaupten. Es gibt also praktisch keine Pause mehr. Gearbeitet und gelernt wird rund um die Uhr. Angst und Unsicherheit breiten sich aus. Südkorea weist inzwischen die weltweit höchste Suizidrate auf. Bereits die Schulkinder sind einem ernormen Leistungsdruck ausgesetzt. Deutschland blickt neidisch nach Asien, wenn koreanische Schüler in der PISA-Studie Spitzenwerte erringen. Aber es wird kaum zur Kenntnis genommen, dass in Korea viele Schüler Selbstmord begehen, weil sie den Leistungsdruck einfach nicht aushalten. Manche Schulkinder schlafen nicht mehr als 6 Stunden. Vor und nach der Schule nehmen sie Nachhilfekurse, um nicht aus dem Rennen um begehrte Studienplätze zu fallen. Zu Hause sind sie also praktisch nur während des Schlafes. Z.b. hat sich ein Mordfall in Korea zugetragen der sehr viel Aufsehen erregt. Ein Schüler hat seine Mutter grausam erstochen, weil sie ihn wegen seiner schlechten Schulleistung geschlagen und permanent mit Vorwürfen überschüttet hat.  




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Handys und Internet Bearbeiten

Internet, Handys und ähnliche Technische Gerätschaften werden in Korea immer beliebter. Ständig sieht man die Koreaner an ihren Handys rum spielen und tippen. In Korea ist Handy bzw. Internet-sucht mittlerweile keine Seltenheit, besonders Jugendliche sind stark betroffen.





Mimik und Gestik in SüdkoreaBearbeiten

In Südkorea gibt es Gesten, die völlig anders gedeutet und bewertet als in Europa. Als unhöflich gilt es beispielsweise, wenn die linke Hand benutzt wird, um etwas zu geben oder zu nehmen. Überreichte Gegenstände sollten daher immer mit der rechten Hand entgegen genommen werden. Eine Ausnahme bilden Geschenke, die von den Koreanern immer mit beiden Händen angenommen werden. Das Heranwinken einer Person mit dem Zeigefinger gilt als Beleidigung und sollte bei einem Aufenthalt in Südkorea unbedingt unterlassen werden. Stattdessen wird eine Person heran gewunken, indem mit der gesamten Handfläche eine nach unten winkende Bewegungen ausgeführt wird. Lachen oder Lächeln wird von den Südkoreanern sehr oft missverstanden. Vor allem in peinlichen oder beschämenden Situationen.  


 Körperberührungen gelten als Zeichen für NäheBearbeiten

Körperkontakte sind in Südkorea erlaubt, allerdings nur zwischen gleichgeschlechtlichen Personen. Inzwischen wird es akzeptiert, dass Frauen und Männer in der Öffentlichkeit Hand in Hand gehen. Lange Zeit war dies ein absolutes Tabu. Küsse, die zwischen zwei Menschen ausgetauscht werden, gehören immer noch nicht in die Öffentlichkeit in Südkorea. Auf der anderen Seite ist es völlig normal, wenn zwei Männer Hand in Hand durch die Straßen gehen. Damit drücken sie lediglich ihre freundschaftliche Nähe aus. Weiterhin ist es nicht anzüglich, wenn eine nahe stehende Person einer anderen in der Öffentlichkeit die Hand aufs Knie legt.