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K-Pop
Auch die bunte und kuriose Welt des Kpop hat ihre Schattenseiten....

Denn die Kpop-Stars stehen unter enormem Druck, da ihr Image als perfektes, makelloses und vorbildliches Idol extrem wichtig ist. Deshalb werden die Stars oft auch einfach "Idols" (= Vorbilder) genannt. Dadurch dürfen sich die Stars quasi keine Fehler erlauben. Vor allem müssen die Stars aber perfekt aussehen, das heißt sie müssen z.B. möglichst dünn sein oder makellose Haut haben. Viele setzen sich deshalb unter oft ziemlich strenge und ungesunde Diäten, um das gewünschte Gewicht zu erreichen oder zu halten. Stylisten und unter Umständen auch Schönheits-Operationen können oft ebenfalls nachhelfen. Für Südkoreaner sind Schönheits-OPs generell etwas Selbstverständliches, deshalb ist Südkorea auch weltweit das Land mit den meisten Schönheits-OPs. Des weiteren müssen die Stars auch immer wieder einen neuen und frischen Look präsentieren, wodurch sie bespielsweise ständiges Haare Schneiden und Färben oder Extensions (Haarverlängerungen) anlegen über sich ergehen lassen müssen.

Die Stars werden zudem oft mit sogenannten "Sklavenverträgen" ausgebeutet. Durch die Verträge haben die Entertainments, von welchen die Idols extrem abhängig sind, einen großen Einfluss auf das Privatleben der Kpop-Stars. So wird den Sängern von ihren Entertainments oft verboten einen Freund oder eine Freundin zu haben, um vor allem weibliche Fans nicht zu verärgern oder gar zu vergraulen. Auch werden die Stars mit diesen Verträgen oft sehr lange an die Entertainments gebunden, stellenweise ging die Vertragslaufzeit bis zu 13 Jahre, Mitglieder der Band gingen deshalb sogar vor Gericht. Mittlerweile machen das glücklicherweise kaum Entertainments

Marketing-Technisch sind die Kpop-Stars so optimiert, dass sie sehr viel Geld einbringen. Und genau das machen sich die Entertainments und andere Firmen zu nutze. Die Idols müssen auch sehr viel üben und trainieren, weshalb sie kaum Freizeit haben. Die Idols haben oft sehr wenig Schlaf, während sie aber gleichzeitig sehr viel und hart trainieren müssen. Dadurch sind viele der Idols oft ziemlich erschöpft. Dass mal einer der Sänger bei einem Auftritt auf der Bühne zusammenbricht/kollabiert oder gar bewusstlos wird, ist leider keine Seltenheit. Zumindest zu Beginn ihrer Karriere verdienen die Stars gar kein Geld. Da sich die Entertainments das verlorene Geld, quasi die Kosten die bei der Ausbildung entstanden sind, wieder von dem Lohn ihrer Sänger zurückholen. Bis die K-Pop-Stars wirklich etwas verdienen kann es mehrere Jahre dauern.

Ein weiterer Punkt wären die Antifans (oder auch Hater) deren Hassparolen natürlich nicht jeder Star locker wegstecken kann und ziemlich belastend sind. Aber auch die ziemlich aufdringlichen und verrückten sogennanten Saseng-Fans (sprich Stalker) können eine große Last für die Idols sein.


Depressionen und LeistungsdruckBearbeiten

Gerade als Person des öffentlichen Lebens ist man von außen einem enormem Druck ausgesetzt. Dass einige Idols dem Druck nicht standhalten und z.B. depressiv werden ist nicht selten. Beispielsweise Jonghyun (27), ein Mitglied der Boy-Band SHINee, brachte sich im Dezember 2017 aufgrund seiner Depressionen um.

Generell herrschen in Asien, auch in Südkorea, hohe gesellschaftliche Ansprüche, welchen einige Bürger nicht gerecht werden und sich deshalb aus Verzweiflung umbringen. Südkorea ist eine extrem wettbewerbsorientierte Gesellschaft. In Südkorea dreht sich alles um den sozialen Aufstieg. Sie pauken für die Schule bis zum umfallen, arbeiten für die Firmen bis spät abends, nicht vor dem Chef zu gehen gehört für Viele Südkoreaner und Japaner zum guten Ton. Südkorea und Japan sind einer der Länder mit der höchsten Selbstmord-Rate, aufgrund ihres hohen Leistungsdrucks und ihrer harten Arbeitskultur. In Seoul bevorzugen viele als Selbstmordmethode eine der vielen Brücken. Die Stadt hat jedoch eingeschritten und an diesen Brücken mittlerweile Kameras, Sensoren und Schilder, die den Betroffenen die schönen Seiten des Lebens in Erinnerung rufen sollen, angebracht. Ebenso gibt es Rettungskräfte die alarmiert werden und eingreifen können, sobald einer von der Brücke springen möchte. In Japan hingegen bevorzugen jährlich hunderte von Menschen den sogenannten "Selbstmord-Wald" Aokigahara, an welchem mittlerweile ebenfalls Warnschilder angebracht sind die die Betroffenen von ihrem Selbstmord abhalten sollen.

Der Leistungsdruck ist so hoch da statistisch gesehen jeder 2 Koraner ein K-POP star werden sein will.