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Etwa Ende des 19. Jahrhunderts Entstand die Kpop Musik in Südkorea. Damals wurde Korea von Japan, ähnlich wie in Deutschland im 20.  Jahrhundert, nach dem 2. Weltkrieg in 2 Hälften geteilt . Südkorea wurde von Japan besetzt. Und da sich Südkorea ja unter japanischem Kolonialismus befand, konnten sie nicht wirklich viel Kreativität ausleben und generell nicht so viel Eigenkreationen erstellen (Unterdrückung, jp. Herrschaft etc.). Die Kpop musik wurde stark von der japanischen Jpop Musik beeinflusst. Obwohl die koreanischen Sänger durchaus talentiert waren, war es ihnen aufgrund der Kolonialstellung untersagt, sich künstlerisch auszudrücken. Der nächste entscheidende Punkt in der Entwicklung sollen die im Zeitraum von 1950 bis 1960 von US-amerikanischen Truppen veranstalteten Konzerte gewesen sein, die den Südkoreanern ein weiteres Stück moderner westlicher Kultur nähergebracht haben sollen. Infolgedessen gründeten sich viele junge Bands nach amerikanischen Vorbild. Daraus sollten sich schnell drei verschiedene Musikstile abgeleitet haben.*Nach westlichem Vorbild gestaltete Boy- und Girlgroups, die hauptsächlich ihre Attraktivität in den Vordergrund stellen.
  • Ein technisch schwierigeres und älteres Genre: Trot, dessen Wurzeln auf die Beeinflussung Koreas durch Japan während der Kolonialzeit zurückgehen, und der ein überwiegend älteres Publikum ansprach.
  • In den 1960er Jahren hatten viele Singer-Songwriter ihren Durchbruch und gaben in ihren Liedern persönliche Erfahrungen und Schwierigkeiten des Lebens wieder.

In den frühen 1990er Jahren etablierte sich – zurückgehend auf Südkoreas Popmusiker Seo Taiji – ein viertes Genre. Die Entstehung der Gruppe Seo Taiji and Boys im Jahr 1992 gilt somit als Wendepunkt für die südkoreanische Popmusik, da die Gruppe Elemente der westlichen Musikrichtungen Rap, Rock und Techno in ihre Musik einfließen ließ. Der enorme Erfolg von Seo Taiji and Boys in Südkorea und auch anderen experimentellen Gruppen setzten den Trend für die heutige Generation von K-Pop-Gruppen und -Künstlern. 

Heutige SituationBearbeiten

Nachdem der Import japanischer Musik (J-Pop) im Jahr 1999 erlaubt wurde, stiegen deren Verkäufe stetig an, spielen aber im Vergleich zur Koreanischen Welle nur eine untergeordnete Rolle. Im asiatischen Raum ist K-Pop weit verbreitet und in anderen Ländern teils beliebter als die Konkurrenz, was unter anderem auf die äußerliche Attraktivität der Musiker zurückgeführt wird, die wiederum häufig ihren Ursprung in der Schönheitschirurgie hat. 

Insbesondere die drei großen Talentagenturen SM Entertainment, YG und JYP nehmen schon in sehr jungen Jahren Kinder unter Vertrag und bilden diese aus. Sie bekommen Fremdsprachen-, Tanz- und Gesangsunterricht sowie allgemeine Schulbildung. Außerdem lernen sie tadelloses Benehmen und den Umgang mit Fans und Journalisten. Dafür bekommen die Trainees Punkte, und diejenigen mit den höchsten Punktzahlen werden schließlich für eine Popgruppe ausgewählt. Für die so entstandenen Castingbands wurde der Begriff „South Korean idols“ oder kurz „Idols“ geprägt. 

Bezüglich der Behandlung der Stars von ihren Talentagenturen kommt es in Südkorea immer wieder zu Kontroversen. So unterschreiben die Trainees oftmals „Sklavenverträge“, durch die die Talentagentur großen Einfluss auf das Privatleben der Personen erhält, während der Trainee/Star kaum Einfluss auf seine finanzielle Vergütung hat. Ein bekanntes Beispiel ist die Gruppe TVXQ, die 2009 SM Entertainment verklagten, da die 13-Jahres-Verträge zu lang seien und sie für ihren Erfolg kaum Geld bekämen. Das Gericht gab ihnen Recht, woraufhin drei der Mitglieder SM Entertainment verließen und JYJ gründeten. Durch den internationalen Erfolg von K-Pop und den größeren Einfluss ausländischer Unternehmen kommt es jedoch immer mehr zu einem Umdenken bei den Beteiligten, und langfristige Verträge über 13 Jahre werden immer seltener. Die Bezahlung der K-Pop-Sänger und Sängerinnen bleibt jedoch weiterhin schlecht, da das Management die Ausbildung, das Tanztraining, die Choreographen, Assistenten, Songschreiber und das „Wohnheim“ bezahlen und diese Kosten von dem Gehalt der Stars abgezogen werden. 

In Malaysia wird K-Pop immer öfter verwendet, um die kulturellen und sprachlichen Barrieren von Malaien, Chinesen und Indern zu überwinden, da diese Musikrichtung bei allen Volksgruppen populär ist. Mit K-Pop meint man koreanischsprachige Lieder, heutzutage auch mit vereinzelt englischen Wörtern. Sollte ein koreanischer Künstler ein Lied komplett in englischer Sprache aufnehmen, so fällt dies in die Kategorie Pop. Damit wird erklärt, dass sich der Begriff K-Pop nicht auf die Herkunft der Interpreten bezieht. Dies wird oft von Fans der Musikrichtung missverstanden, da südkoreanische Künstler immer häufiger ein japanischsprachiges Debüt geben, die Fans dies auch als K-Pop oder japanischen K-Pop bezeichnen; da K-Pop allerdings eine bestimmte Musikrichtung ist, würden japanischsprachige Popsongs, auch von südkoreanischen Interpreten, in die Kategorie J-Pop fallen. 


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Gangnam StyleBearbeiten

Im Jahr 2012 brachte der koreanische Rapper Psy seinen Song Ganganam Style heraus ,für diese Kpop-Lied ist Südkorea zwar sehr bekannt. Aber Kpop war auch schon vor diesem Lied weltweit sehr bekannt und beliebt.